Silvia Federici über die Entstehung des kapitalistischen Patriarchats!

„Wir betrachteten „Lohn für Hausarbeit“ als die ungerechte, ungleiche sozial-geschlechtliche Arbeitsteilung grundlegend destabilisierend und untergrabend. Im gewissen Sinne erfüllte es dieselbe Funktion, die die Revolte gegen die Sklaverei erfüllt hatte. Wir sagten immer, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen dem Kampf der Sklav_innen für die Bezahlung ihrer Arbeit und dem Kampf der Arbeiter_innen für höhere Löhne gibt. Die Forderung „Lohn für Hausarbeit“ enthüllt eine ganze soziale Architektur, die extrem wirkmächtig darin war, die Spaltung zwischen Menschen zu erhalten und einem Teil von ihnen eine riesige Menge unbezahlter Arbeit zuzumuten.“

Yeah! kritisch-lesen.de hat ein Interview mit Silvia Federici übersetzt. Sozusagen als Nachtrag zum internationalen Frauenkampftag!